Jenseits der drei Heimatplaneten und hinter dem dunklen, isolierten Scum Belt, befindet sich ein Meer von Kolonien. Diese Siedlungen, die von den superintelligenten Transhumanen auf den Monden und Asteroiden des Sonnensystems gebaut wurden, sollten der Menschheit ursprünglich mehr Platz und Ressourcen bieten, um sich ausbreiten zu können. Jedoch wurden die meisten von ihnen nach dem großen Sonnenkrieg von den Trojanern, der Erdföderation und den Enyo (sowie den Söldnern welche unter ihren Flaggen kämpften) bekämpft und dezimiert.

DAS SATURNSYSTEM

Zwischen Jupiter und Uranus befindet sich der Saturn, der zusammen mit seinen vielen natürlichen Trabanten das Saturnsystem bildet. Die meisten dieser Monde wurden im Silbernen Terraforming-Zeitalter der Transhumanen, welches von 2300 bis 2330 andauerte, zu Kolonien entwickelt. Auf dem größten Mond, dem Titan, befindet sich weit über der Oberfläche des Mondes die einzige Enyo-Kolonie im System.

IXION: EIN HIMMLISCHER TRÜMMERBERG

Weit über den Wolken des Titan und am Äquator des Mondes befindet sich der gewaltige, verlassene Außenposten Ixion. Die massive Konstruktion erhielt ihren Namen von einem griechischen Gott, der die anderen Götter des Olymp verärgert hatte. Nach seiner Verbannung aus dem Olymp wurde er zur Bestrafung an ein brennendes, sich bis in alle Ewigkeit drehendes Rad gekettet.

Ixion

Ixions Orbitalring befindet sich 60.000 Kilometer über der Oberfläche des Titan, dem zweitgrößten Mond des Sonnensystems.

Die Transhumanen erbauten Ixion noch vor dem Großen Sonnenkrieg im Jahre 2325. Die Kolonie besteht aus mehreren Türmen, den sogenannten Bohnenstangen, mit welcher die massive, geostationäre Struktur in den Wolken stabilisiert wird. Jeder Turm beherbergt Hochgeschwindigkeitsaufzüge, mit denen früher Rohstoffe und Kolonisten zwischen der zentralen Station und anderen Anlagen hin- und her transportiert wurden.

Während der Saturnoffensive im Jahr 2361 wurde die Anlage schwer beschädigt – aber nicht so schwer, dass man sie nicht reparieren konnte. Es war einer der bedeutendsten Meilensteine für die Nachetwicklung von transhumaner Technologie, als die Ingenieure von Enyo die Station nach dem Krieg zumindest teilweise wieder in Betrieb nehmen konnten. Es gelang den Enyo-Ingenieuren, das Hyperfasermaterial zu reparieren, aus dem die Bohnenstangen bestehen. Sie konnten so die Energieversorgung zu vier der gewaltigen Türme wiederherstellen. Es gelang ihnen jedoch nicht, die Energiebarriere wieder vollständig in Betrieb zu nehmen, die die Türme vor Meteoriteneinschlägen und der gefährlichen Sonnenstrahlung schützt. Der Außenposten dient deshalb nur noch als Transferstation zur Oberfläche des Titan und gilt bis heute als unbewohnbar.