Je tiefer man ins Sonnensystem vordringt desto finsterer werden die Geschichten von Mythen und Monstern. Die meisten dieser Erzählungen haben sich als, aus Unsicherheit und Angst geborene, Folklore herausgestellt. Dennoch haben sich Gruppen an der Front nicht nur Geschichten erzählt – manche haben sie selbst erlebt. Eine der bekanntesten ist die des 44. PCF Regiments das als “die Gambits” bekannt ist. Von dieser Flotte sagt man, sie würde mysteriöse und unbekannte Kräfte während der Schlacht einsetzen.


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Portal, etwa 2386—kurz nach der Schlacht die heute seinen Namen trägt. Dieser gespenstische Asteroid umkreist noch immer den Uranus Mond „Sycorax“. Captains durchstöbern seine Überreste noch immer obwohl man sich erzählt, dass dort die ruhelosen Seelen der Gefallenen herumspuken würden.


Die Gambits, angeführt von Captain Cath Sedella aus Crescent City auf Enyo, waren berühmt dafür größere und überlegene Flotten der Transhumanen zu besiegen.

Wie viele Regimenter an der Uranusfront vertrauten auch die Gambits auf das Glück und die Launen sprunghafter Götter. Für Sedella war Voodoo die naheliegendste Wahl da ihre Vorfahren, die auf der föderalen Erde in New Orleans lebten, diese Religion praktizierten. Wenn sie im Gefecht im Nachteil war wendete sich Sedella häufig an die legendäre Voodoo Königin Marie Laveau bevor sie alle Vorsicht über Bord warf und einen deutlich überlegenen Feind dominierte.

Die Gambits kennt man für ihr Glück und ihrer Neigung zum Voodoo aber wirklich berühmt sind sie für die Schlacht am Portal.  Am 31. Oktober 2385 CE, stürzten sich die Transhumanen auf die Gambits in der Nähe von Portal, einem kleinen PCF Außenposten im Orbit des Uranusmonds Sycorax.

Obwohl in Unterzahl haben die Gambits nicht zurückgesteckt. Ohne Angst oder Zögern stellten sie sich gegen einen Flotte von mehreren hundert Schiffen. Während der Schlacht berichteten viele Crewmitglieder sie hätten das Gefühl gehabt, etwas hätte die Kontrolle über ihren Geist übernommen. Ihnen war als wären ihre Handlungen ungewohnt obwohl sie diese bereits tausende Male ausgeführt hatten. Manche tun diese Berichte als Geschichten ab aber andere vermuten, dass es sich dabei um übernatürliche Handlungen des Captains gehandelt haben könnte.

Nachdem sich der Rauch über Portal gelegt hatte waren mehr als die Hälfte der Gambits vernichtet. Aber dank Sedellas gekonntem Bluff und ihrem Glauben an die Ghede Loa, den Geistern der Toten, waren die Transhumanen überwältigt und hatten keine andere Wahl als sich in Richtung Neptun zurück zu ziehen. Alle Mitglieder der Gambits, die diese bahnbrechende Schlacht überlebt haben, stellten von da an ihre Leben in den Dienst der Ghede Loa – einem heiligen Symbol das sie mehr wertschätzen und an das sie stärker glauben als an den Krieg der noch immer an der dunklen und leeren Grenze tobt.